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17. Juli 2011 7 17 /07 /Juli /2011 20:18

Ein Mensch, von bangen Zweifeln voll,

ist unentschlossen, was er soll.

Ha! Denkt er sich in seinem Grimme:

Wozu hab ich die innere Stimme?

 

Er lauscht gespannten Angesichts -

Jedoch er hört und hört halt nichts.

Er horcht noch inniger und fester:

Nun tönt es laut wie ein Orchester.

 

Wo wir an sich schon handeln richtig,

macht sich die innere Stimme wichtig.

Zu sagen uns du sollst nicht töten,

ist sie nicht eigentlich von Nöten.

 

Doch wird sie schon beim Ehebrechen

nicht mehr so unzweideutig sprechen.

Ja wenn es klar in uns erschölle:

Hier spricht der Himmel, hier die Hölle!

 

Doch leider können wir vom Bösen

das Gute gar nicht trennscharf lösen.

Ist´s die Antenne,

die uns verhindert gut zu hören?

 

Ist´s weil vom unbekannten Punkt

ein schwarzer Sender zwischenfunkt?

Der Mensch, umschwirrt von so viel Wellen

beschließt, die Stimme abzustellen.

 

Nun hat er endlich Ruhe.

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