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12. März 2011 6 12 /03 /März /2011 17:24

Ich mag Dich sehr. Auch, wenn das vielleicht aus meinem Verhalten nicht immer einfach zu lesen ist. In der Durchführung bin ich sehr direkt, auch mal ruppig, überrumpelnd. Die Basis, unser aktuelles Miteinander, gefällt mir sehr. So würde ich gerne weiter machen. Ich hoffe, Du auch...

 

Um Dir eine Entscheidungsgrundlage zu geben, hier eine kurze Beschreibung von dem, was mich bei Atem hält, sozusagen die "Risiken und Nebenwirkungen". Bis heute habe ich nicht den einen einzigen Menschen gefunden, der mich jederzeit glücklich und ganz macht oder machen kann. Wenn ich jedoch auf andere treffe, die dieses Glück gefunden haben, bin ich über die Maßen froh. Ich betrachte es dann gerne von Außerhalb und erfreue mich respektvoll daran. Meine Bedürfnisse bemerke ich jedoch ebenso und möchte ihnen nachgehen. Das heißt, ich warte nicht darauf, bis mir neue Lösungen oder Menschen vor die Füße fallen, halte in der Zwischenzeit die Luft an und hoffe. Manchmal fange ich einfach schonmal an und teste Grenzen. Vielleicht auch manchmal mit der Tür vorweg ins Haus, um komplizierten Wegen und Verstrickungen vorzubeugen.

 

Meine letzten Beziehungen habe ich wegen Nichtliebung beendet. Das Bedürfnis nach Nähe ist trotzdem vorhanden. Dabei werde ich immer mutiger Dinge zu tun, die auf meiner Wunschliste stehen. ...bis sie irgendwann vielleicht wieder zu Ersterem zurück führen, den "Richtigen" gefunden zu haben.Oder auch nicht. Wer weiß das schon.

 

Was ich bisher feststellen konnte ist, dass viele Männer eine wahrhaftige und erfüllende - bis hin zu Seelenverwandschaft vermutenden - Beziehung führen und trotzdem das Bedürfnis nach Affairen und Abenteuern haben. So geht es mir auch. Auch mit Männern. Deshalb habe ich keine Skrupel mich auf Sex einzulassen, wenn mich jemand wirklich begeistert. Es erging mir in der Vergangenheit schon ähnlich, in einer Beziehung hatte ich das Bedürfnis nach einem anderen Sexpartner. Damals habe ich verzichtet, was nicht gut tat. Denn die Gedanken waren trotzdem präsent und die Selbstzweifel und das schlechte Gewissen umso größer. Aus diesem Kreislauf gab es auch kein Ausbrechen, denn es geschah ja heimlich, um den eigenen Partner zu schützen, was den Leidensdruck einfach nur verlängerte. Das möchte ich heute keinem Partner zumuten wollen, weder die Gedanken, noch der / die Bedachte zu sein. Auf diesen "Schutz" verzichte ich gerne und wünsche mir jederzeit offene Entscheidungsfreiheit, ohne Reue. Das ist mir sogar das Wichtigste, was ich leben und leben lassen möchte.

 

Bis zu dem Zeitpunkt wo ich einen Menschen gefunden habe, der das ebenso leben möchte und wir begeistert voneinander sind, mache ich auf Abenteurerin und versuche aktiv das zu bekommen, was ich will. Jedoch nicht ohne Respekt vor den Bedürfnissen und Wünschen, die andere haben, die sehr wahrscheinlich anders sind als meine. Ich kann die Bedürfnisse anderer jederzeit berücksichtigen, wenn ich sie kenne. Hoffentlich magst Du auch so umgehen. Ich würde es mir wünschen.

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